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Kick off Event – Gründung „Shaolin Europa“

  • Medienkonferenz „Gründung Shaolin Europa“

  • Vortrag Abt Shi Yong Xin vor österreichischen Top-Entscheidungsträgern
    Hilton Plaza Vienna, Schottenring 11, 1010 Wien

Programm Mittwoch 1. September 2010

  • 17:00 – 18:00  Medienkonferenz

  • Ab 18.30           Empfang und Kennenlernen am Stehbuffet

  • 19:00                Begrüßung und Impulsvortrag: DI Robert Egger | Shaolin
                             Österreich
                             Vorzüglichkeit, Realitätssinn und Mensch - Erfolgsfaktoren
                             oder Widerspruch?

  • 19:15                Impulsvortrag: Dr. Othmar Hill | HILL International
                             Brauchen neue Manager/innen neue Werte?

  • 19:30                Vortrag Abt Shi Yong Xin | Shaolin Tempel
                             Neuorientierung der modernen Leistungsgesellschaft mit
                             Beiträgen aus der Shaolin Kultur

  • 20:15                Fragen und Diskussion



Shaolin Europa

Gründung von Shaolin Europa in Wien Dachorganisation, welche auf Wunsch des Abtes von Shaolin in Wien gegründet wird

Erste länderübergreifende Repräsentanz weltweit

Vorstands- und Gründungsmitglied Shaolin Österreich / DI Robert Egger

Shaolin Europa ist eine Einrichtung die Shaolin Kultur auf authentische Weise lehrt und unter der Leitung des Shaolin Tempel China arbeitet

Ziel von Shaolin Europa ist die zentrale Qualitätssicherung europäischer und internationaler Shaolin Kultur, um Frieden in der Welt und Gesundheit der Menschheit zu fördern.

Neuorientierung der modernen Leistungsgesellschaft mit Beiträgen aus der Shaolin Kultur ein.

Der Shaolin Tempel greift auf über 1.500 Jahre Erfahrung zurück, wobei

  • Chan-Buddhismus – die humanistische Philosophie,

  • Wu – Bewegung zur Steigerung und zum Erhalt der Vorzüglichkeit von Körper und Geist

  • Yi – die Shaolin Heilmedizin

im Zentrum stehen.

Shaolin Europa thematisiert in seiner zukünftigen Arbeit moderne und traditionelle Aspekte der Shaolin Kultur, Vorgehensweisen und Alternativen. Sie sollen sicherstellen helfen, dass die Würde des Menschen als wichtigster Teil einer tragfähigen und zukunftsorientierten Kultur nicht verlorengeht. Mit seiner über 1.500 jährigen Erfahrung will der Shaolin Tempel helfen Voraussetzungen für zukünftige und nachhaltige Entwicklung geschaffen werden.

 

Shaolin

Shaolin ist der Name eines buddhistischen Mönchsordens in China. Im Sprachgebrauch wird der Begriff Shaolin auch für das Ursprungskloster des Ordens verwendet, welches am Berg Songshan im Ort Dengfeng in der Provinz Henan, ca. 800km südwestlich von Beijing liegt. Es ist berühmt für seine Kampfkunst „Shaolin Quanfa“ (im Westen besser bekannt als Shaolin Kung Fu), sowie Shaolin Qi Gong. Das Kloster gilt außerdem als die Geburtsstätte des historischen Chan-Buddhismus, des Vorläufers des japanischen Zen (kor. Seon, viet. Thien, sanskrit Dhyana).

Im Westen ist der Orden und das Kloster vor allem durch die fiktive Filmgestalt des Mönchs „Kwai Chang Caine“ aus der Fernsehserie Kung Fu in den 1970er Jahren und zahlreiche weitere Eastern bekannt geworden. Die Darstellung der Mönche und ihres Lebens weicht stark von der Realität ab. Bekannt geworden sind auch verschiedene „Shaolin“-Showgruppen, die mit ihren akrobatischen Leistungen und beeindruckenden Fähigkeiten durch viele Länder touren. In vielen Shows werden modernes Wushu und ästhetische Showeinlagen von eigens dafür engagierten Darstellern demonstriert, die wenig mit den Mönchen des Klosters zu tun haben.

Der Orden der Shaolin hat in den 1980er Jahren in China und im Westen eine Reihe von Tempeln wieder in Betrieb genommen bzw. gegründet. Er versteht sich als Schule des Chan-Buddhismus; die Kampfkunst gilt dabei als Teil der buddhistischen Praxis.

Name

Der Name des Tempels lautet auf chinesisch 少林寺 Shaolin Si. Das Schriftzeichen 少 shào trägt die Bedeutung „wenig“ bzw. „jung“, ist aber auch der Name des Berges Shaoshi (少室山), an dessen nördlichen Fuß das Kloster steht. Das Schriftzeichen 林 lín bedeutet „Wald“, 寺 si bedeutet „Tempel“. Der Name Shaolin kann damit also entweder als „Tempel im jungen Wald“ übersetzt werden, reflektiert aber wahrscheinlich die Lage als „Tempel im Wald am Berg Shaoshi“.

Shaolin Qi Gong

Der buddhistische Mönch Da Mo (Bodhidharma) unterrichtete im Shaolin-Kloster die Mönche in Shaolin Qi Gong – der Methode zur Transformation der Muskel, Bänder und Sehnen um einerseits ihre Konstitution zu stärken und gleichzeitig den Geist wach zu halten. Wie bei vielen anderen chinesischen Qigong – Traditionen geht es um die Verbesserung des Qi-Flusses. Besonderen Wert erhält im Shaolin Qi Gongs die Stärkung des ruhigen Geistes, die Kräftigung der Muskeln, Bänder und Sehnen, die Dehnung und Flexibilität der Gefäße und des Bindegewebes, die Vertiefung der Atmung sowie Wertschätzung und Achtsamkeit gegenüber dem physischen Körper als Träger des ruhigen Geistes.

Shaolin Österreich

Gemeinnütziger Verein, gegründet 2005 in Wien;
Vorstand : DI Robert Egger / Großmeister Shi Yan Liang

Träger der Sondervollmacht des Shaolin Tempels zur offiziellen Weitergabe des Shaolin Wissens „… um der Gesellschaft zu dienen.“(Originalwortlaut der Vollmacht)

Einzige offizielle Vertretung des Shaolin Tempels in Österreich um authentische Shaolin Kultur zu lehren, den Shaolin Tempel in seiner Gesamtheit zu repräsentieren und ihn von nicht autorisierten Kampfsportzentren abzugrenzen

kostenfreie Unterstützung von Schulen, Universitäten und Seniorenbetreuungseinrichtungen (Sozialhilfeverbände, Altenheime, Seniorenverbände)

  • 2005  weltweit erster medizinischer Shaolin Qi Gong Lehrgang in
              Zusammenarbeit mit westl. Naturwissenschaft, unter der Leitung
              von Univ. Prof. Dr. med. Hartmut Zwick, unter Mitarbeit von Dr.
              Matthias Lechner, Donau Uni Krems, Großmeister Shi Yong Chuan

  • 2005  EU – Auszeichnung und Auszeichnung des Bundesministeriums für
              Verkehr, Innovation und Technologie zur Steigerung der
              Strassenverkehrssicherheit

  • 2007  erster medizinischer Shaolin Qi Gong Lehrgang in Südtirol in
              Zusammenarbeit Augustiner Chorherrn Stift Kloster
              Neustift/Südtirol

  • 2009  weltweit erster medizinischer Shaolin Tai Chi Lehrgang

  • 2010  Gründung von Shaolin Europa in Wien unter der Leitung von
              Abt Shi Yong Xin

Publikationen:
Mehr Energie mit Shaolin Qi Gong,
Egger Robert; Univ. Prof. Dr. med. Hartmut Zwick; Springer Verlag, ISBN 3-211-33549-8

Seine Heiligkeit Großmeister Abt Shi Yong Xin

Shi Yong Xin (Shi: Bezeichnung für einen buddhistischen Mönch in China; Yong: ewig, immer; Xin: vertrauen, verlässlich; * 1965 Provinz Anhui) ist der 30. inthronisierte Abt des Shaolin Tempels und gilt damit als höchster buddhistischer Würdenträger Chinas. Außerdem ist er als Politiker und Abgeordneter des chinesischen nationalen Volkskongresses tätig.

Yongxin wurde im Jahr 1981 im Alter von 16 Jahren in den Shaolin Tempel aufgenommen und gehört zur 33. Generation der Shaolin-Mönche. Sein Ziehvater war der damalige Abt des Tempels, Großmeister Xing Zheng. Mit 22 Jahren wurde er zum Vorsitzenden des Selbstverwaltungskomitees des Shaolin-Tempels gewählt und war damals der jüngste führende buddhistische Mönch Chinas. Im Jahr 1999 wurde er im Alter von 34 Jahren zum Abt des Shaolin-Tempels gewählt. Der Shaolin-Tempel gilt als der bedeutendste buddhistische Tempel und die wichtigste buddhistische Schule Chinas. Durch Yongxins Bemühungen haben der Tempel, der als Ursprungsort für den Chan/Zen Buddhismus und das Shaolin Kung Fu gilt, und die Shaolin-Kultur in und außerhalb von China zunehmend an Bekanntheit gewonnen. Yongxin gehört zu einer neuen Generation religiöser Führer der Volksrepublik China, die nach der Kulturrevolution geboren wurden. Er wurde im Jahr 2000 durch die offiziellen chinesischen Medien zu einer der hundert führenden Persönlichkeiten Chinas gewählt, die die Zukunft des Landes im 21. Jahrhundert beeinflussen könnten.

Der Abt ist in China nicht unumstritten. So machte er im Jahre 2001 von sich reden, als er das Shaolin Village abreißen ließ, eine Ansammlung von Kampfkunstschulen und anderen Geschäften in unmittelbarer Nähe zum Tempel, die jedoch keine oder nur lose Verbindungen zum Tempel hatten. Dies geschah im Einverständnis mit der chinesischen Regierung, aber gegen den Willen vieler der Eigentümer. Die Besitzer der Kampfkunstschulen wurden durch Grundstücke im nahe gelegenen Dengfeng entschädigt und nur eine staatliche Wushu-Schule blieb bestehen.

Politische Funktionen

1993 wurde Yongxin in die „Politische Konferenz für Koordination der Provinz Henan“ gewählt. Er ist Mitglied des Chinesischen Nationalen Volksdeputiertenkongresses, stellvertretender Präsident der Nationalen Buddhistischen Vereinigung Chinas und Präsident der Buddhistischen Vereinigung der Provinz Henan. Außerdem ist er Mitglied des Chinesischen Nationalen Jugendverbandes.

Engagements für die Shaolin-Kultur

Zur Shaolin Kultur gehören der Chan Buddhismus, die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) und Shaolin Kung Fu, die zusammen ein organisches System bilden. Entscheidend ist dabei der Chan-Buddhismus, der die „Seele“ der Shaolin Kultur ist. Shi Yongxin ist aktiver Förderer des Austausches von Shaolin mit dem Ausland. Er eröffnete Tempel in USA, England und Deutschland. Yongxin sorgte außerdem für den ersten offiziellen Kontakt zwischen Buddhisten aus Taiwan und der Volksrepublik China seit über 40 Jahren. Er setzt sich für Demokratie und Religionsfreiheit ein und betreibt aktive Völkerverständigung. 2006 gründete er die Shaolin-Stiftung, die Waisenkinder unterstützt und sich im Brunnenbau engagiert, und die Shaolin-Akademie für Malerei und Kalligraphie. Yongxin ist an der Herausgabe zahlreicher Bücher und Bildbände über die Kultur und Geschichte der Shaolin beteiligt. Zudem veranlasste er die Renovierung und den teilweisen Wiederaufbau des Tempels und zahlreicher Pagoden.

Auslandsreisen

  • 1999         Empfang bei Königin Elisabeth II. in London

  • 2000         Treffen mit Bundesfinanzminister Hans Eichel in Berlin.

  • 2003         Mitglied der Delegation des damaligen Präsidenten des
                     Nationalen Volkskongresses Chinas, Li Peng, beim Besuch in
                     Japan.

  • Mär 2004  Besuch des Legislature House von California auf Einladung des
                     Präsidenten Yu Yinliang. Das Legislature House hat durch einen
                     Beschluss den 21. März zum „Shaolin Temple Day“ erklärt.
                     Seitdem wird Shaolin jährlich in Kalifornien gefeiert.

  • Nov 2004  Staatsbesuch in Südamerika mit dem chinesischen
                     Staatspräsidenten, Partei- und Militärchef Hu Jintao

  • 2006         Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, den Außenminister
                     Frank-Walter Steinmeier, Ehrengast beim WM-Endspiel und der
                     WM-Abschlussfeier in Berlin.

  • 2006         Empfang bei Australien Premierminister John Howard

  • 2007         Treffen mit König Juan Carlos I in Spanien

Bücher von seiner Heiligkeit Großmeister Abt Shi Yong Xin

  • 2000         The Secret Book of Shaolin Kung Fu and Medicine;

  • 2002         Collection of Chan Dews;

  • 2007         Chan Word of Yongxin;

  • 2008         Moving the body, purifying the heart.


Shaolin Österreich Vorstand

Dipl. Ing. Robert Egger

DI Robert Egger ist im direkten Auftrag des Abtes Gründer von Shaolin Österreich und Träger der Sondervollmacht des Shaolin Tempels. Der technische Chemiker und Physiker arbeitet im Auftrag von Unternehmen und Organisationen in nationalen und internationalen Projekten für die Umsetzung von Vorzüglichkeit, Realitätssinn und Mensch sein. Er vertritt die These, dass diese drei entscheidenden Faktoren wichtig für die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung sein werden und der bereits begonnene Paradigmenwechsel aktiv gestaltet werden muss. Er ist Eigentümer der Energiemanagement Akademie.

Großmeister Shi Yan Liang

Geboren im Juni 1978 in der Provinz Anhui. Er gehört zur 34. Generation der Shaolin Mönche. Im Jahr 1993 ging er zum Shaolin Tempel und lernte beim Abt des Shaolin Tempels Großmeister Shi Yongxin. Er bekam den buddhistischen Namen „Shi Yanliang".
Im Oktober 2005 wurde Shi Yan Liang von Großmeister Shi Yongxin nach Deutschland entsendet, um als Mönch und Lehrer im Shaolin Tempel Deutschland tätig zu sein. Seit Mai 2007 ist Meister Shi Yan Liang Lehrtrainer von Shaolin Österreich. Seit der buddhistischen Großmeister Prüfung im Mai 2010 ist Shifu Shi Yan Liang offizieller Shaolin Großmeister.

Chronik Shaolin Tempel

  • 495 n.Chr.  Erbauung des Shaolin Tempel für den indischen Mönch Batuo
                      auf Befehl des Kaisers Xiaowen.

  • 527            Bodhidharma kommt nach Shaolin, meditiert 9 Jahre in einer
                      Höhle und entwickelt den Chan-Buddhismus, die Qigong Stile
                      des Yi jin jing und Xi sui jing, sowie weitere Körperübungen als
                      Basis des späteren Kung Fu.

  • 577            Der Shaolin Tempel wird zum ersten Mal zerstört.

  • 621            Rettung von Prinz Li Shiming durch 13 Shaolin Mönche.

  • 1217          Gründung der medizinischen Abteilung des Shaolin Tempels.

  • 1565          Entstehung des Symbols der kombinierten 3 Religionen
                      (Buddhismus, Taoismus und Konfuzianismus). Heute als
                      Symbol der Shaolin Kultur bekannt.

  • 1704          Kaiser Kangxi fertigt die Inschrift "Shaolin Tempel" an, welche
                      heute noch über dem Eingang des Haupttores angebracht ist.

  • 1928          3. und letzte Zerstörung des Tempels durch Warlord Shi
                      Yousan, viele der kulturellen Gegenstände verbrennen und
                      gehen verloren

  • 1982          Der Film "Shaolin Temple" mit Jet Li macht den Tempel
                      weltweit bekannt. Er erzählt die Geschichte der Rettung von Li
                      Shiming durch die Shaolin Mönche.

  • 1995          weltweite Feiern zum 1500 jährigen Jubiläum des Shaolin
                      Tempels.

  • 1996          Der Tempel des Ersten Patriarchen und der Pagodenwald des
                      Shaolin Tempels werden in die Liste der Denkmäler der
                      Volksrepublik China aufgenommen.

  • 1999          Inthronisierung von Großmeister Shi Yong Xin zum Abt des
                      Klosters

  • 2009          Seine Heiligkeit Abt Shi Yong Xin reist zur UNESCO nach Paris
                      um Shaolin Kultur (Chan Buddhismus, Kung Fu und Medizin)
                      als Weltkulturerbe vorzuschlagen.